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Programm, Workshops und organisatorische Informationen

Zwei Tage Wissen und Praxis Von der Bildung zur wirksamen Intervention

Der erste Tag konzentriert sich auf Bildung, Kommunikation und Sensibilisierung. Der zweite vermittelt Schutzwerkzeuge, Interventionsabläufe und ein Modell für die Zusammenarbeit von Schulen, Familien, Behörden und Technologiebranche.

Tag 1Bildung und digitale Sensibilisierung
Tag 2Schutzwerkzeuge und Krisenintervention
AbschlussSektorübergreifendes Podium und Empfehlungen für Schulen
Datum15. und 16. April 2027
Zeiten09.00 bis 16.45 Uhr
OrtKursaal Bern
Workshops4 Gruppen mit je 30 Plätzen
Vollständiges Programm

Vom Verständnis digitaler Lebenswelten zu klaren Abläufen

Das Programm verbindet Forschung, Schulpraxis, Psychologie, Recht und Technologie. Jeder Block endet mit Erkenntnissen, die sich in der eigenen Institution oder Familie umsetzen lassen.

Bildung und digitale Sensibilisierung

Wie wir digitale Lebenswelten Jugendlicher verstehen, wirksam vorbeugen und Warnsignale früh erkennen.

15.04.Donnerstag
08:15 bis 08:50

Check-in und Begrüssungskaffee

Ausgabe von Namensschildern, Kongressunterlagen und Informationen zur Workshopzuteilung.

HauptfoyerEmpfang ab 08.15 Uhr geöffnet
08:50 bis 09:00

Eröffnung des Kongresses

Vorstellung der Ziele, der Workshopregeln und der Leitfragen für beide Kongresstage.

ArenaStiftung Digitale Zukunft
09:00 bis 10:30

Digitale Lebenswelten Jugendlicher: Risiken, Trends und strukturelle Herausforderungen

Analyse neuer sozialer Plattformen, Messenger, Empfehlungsmechanismen und des Drucks ständiger Erreichbarkeit. Die Teilnehmenden unterscheiden altersgemässes Verhalten von Signalen, die Aufmerksamkeit durch Erwachsene erfordern.

Dr. Lea BaumgartnerFachreferatArena
10:30 bis 10:45

Kaffeepause am Vormittag

Kurze Erholung, Networking und Wechsel zum nächsten Block.

10:45 bis 12:15

Zeitgemässe Bildungsarbeit: Wie vermitteln wir Jugendlichen Cybersicherheit?

Überblick über Lernspiele, Simulationen, Fallarbeit und Peer-Education. Der Block zeigt, wie sich Privatsphäre, Verantwortung und Risiken ohne Moralpredigt oder Angstmache vermitteln lassen.

Nora WidmerReferat mit WerkzeugdemonstrationArena
12:15 bis 13:30

Mittagspause und Partnerzone

Warmes Mittagessen, vertiefter Austausch und Präsentation von Bildungswerkzeugen und Lösungen für Schulen.

13:30 bis 15:00

Die Rolle von Lehrpersonen und Schulsozialarbeit beim Erkennen digitaler Gefährdungen

Praxisleitfaden zu Verhaltensänderungen, Absenzen, Isolation, plötzlichem Leistungsabfall und weiteren Anzeichen für Cybermobbing, Erpressung, Cybergrooming oder starke digitale Überlastung.

Simon FreiFallanalyseArena
15:00 bis 15:15

Kaffeepause am Nachmittag

Kaffee, Snacks und Wechsel in die Workshopräume.

15:15 bis 16:45

Parallele Workshops in vier Gruppen

Bei der Anmeldung wählen alle Teilnehmenden einen Workshop. Jede Gruppe erarbeitet einen konkreten Ablauf, einen Gesprächsleitfaden oder eine Kampagnenskizze.

Räume A, B, C und DMaximal 30 Personen pro GruppeEigenes Smartphone nur für die Technikgruppe erforderlich
Praxisworkshops

Wählen Sie eine Herausforderung aus Ihrem Berufsalltag

Die Workshops finden am ersten Tag parallel statt. Jede Gruppe arbeitet an konkreten Situationen und nimmt direkt einsetzbares Material mit.

Teilnehmende bei der WorkshoparbeitGruppe A

Interventionsplan bei Hassrede und Cybermobbing

Übung des Ablaufs von der ersten Meldung bis zum Abschluss der Intervention mit klarer Rollenverteilung zwischen Klassenleitung, Schulleitung, Schulsozialarbeit und Eltern.

LeitungSimon Frei
Raum und PlätzeRaum A, 30 Personen
MethodeFallanalyse und Gesprächssimulation
Für wenSchulen, Beratungsstellen und Gemeinden
Ergebnis: eine fertige Handlungskarte für Schule oder Institution.
Praxisübungen mit mobilen GerätenGruppe B

Sichere Einstellungen ohne Überwachung

Live-Arbeit mit Privatsphäre-Einstellungen, App-Einschränkungen, DNS-Filtern und Bildschirmzeit auf verbreiteten Geräten.

LeitungDipl. Ing. ETH Lukas Meier
Raum und PlätzeRaum B, 30 Personen
VoraussetzungEigenes Smartphone mit Android oder iOS
Für wenEltern, Lehrpersonen und IT-Fachpersonen
Ergebnis: Einstellungsliste und Anleitung für einen Elternabend.
Moderiertes Gespräch am WorkshoptischGruppe C

Wie sprechen wir über Sexting und Cybergrooming?

Gesprächssimulationen mit einer jungen Person, die eine schwierige oder gefährliche Situation offenlegt. Im Zentrum steht eine Reaktion ohne Wertung, Panik oder reflexartiges Wegnehmen des Smartphones.

LeitungMLaw Sarah Keller und Simon Frei
Raum und PlätzeRaum C, 30 Personen
MethodeRollenspiel unter psychologischer Begleitung
Für wenEltern, Schulsozialarbeit und Psychologie
Ergebnis: Gesprächsleitfaden und Liste der ersten Interventionsschritte.
Team beim Entwurf einer BildungskampagneGruppe D

Eine Kampagne, an der Jugendliche nicht vorbeiscrollen

Entwicklung einer kurzen Kampagne für Schule, Schülerrat oder soziale Medien mit einer Sprache und Formaten, die Jugendliche ansprechen.

LeitungNora Widmer
Raum und PlätzeRaum D, 30 Personen
MethodeProjektarbeit in Teams
Für wenLehrpersonen, NGO und Gemeinden
Ergebnis: fertige Kampagnenskizze mit Leitidee, Formaten und Publikationsplan.
Abschlusspodium

Fragen, die keine Institution allein beantworten kann

Die Diskussion soll praktische Empfehlungen für Schulen, Behörden, Technologieplattformen und Eltern hervorbringen.

Zusammenarbeit von Behörden, IT-Branche und Schulen für Jugendliche

Moderierte Debatte mit Vertretungen aus Bildung, Verwaltung, Technologiebranche und Elternschaft.

Kantonale BildungsdirektionSchulleitungCISO eines TechnologieunternehmensElternrat
Wer soll für eine wirksame Altersprüfung auf sozialen Plattformen verantwortlich sein?

Das Podium vergleicht die Verantwortung von Diensten, Staat, Schulen und Eltern und diskutiert Risiken zusätzlicher Identitätsdaten von Kindern.

Wie lässt sich digitale Balance im Unterricht verankern, ohne ein weiteres Theoriefach zu schaffen?

Diskutiert werden kurze fächerübergreifende Module, Peer-Education, Weiterbildung für Klassenleitungen und Materialien ohne zusätzliche Lektionen.

Brauchen Empfehlungsalgorithmen für Minderjährige zusätzliche Grenzen?

Das Gespräch behandelt psychische Gesundheit, den Einfluss automatischer Empfehlungen auf Reizüberflutung und sicherere Modi für junge Nutzende.

Wie können Technologieunternehmen Schulen kostenlos bei Infrastruktur und Weiterbildung unterstützen?

Das Podium zeigt Partnerschaftsmodelle, gemeinsame Mindeststandards, Schulungspakete und technische Unterstützung für Schulen mit kleinen Budgets.

Wo liegt die Grenze zwischen Schutz und Eingriff in die Privatsphäre?

Im Fokus stehen Verhältnismässigkeit, Gespräche, gemeinsam vereinbarte Regeln und Situationen, in denen ein Risiko ein entschiedeneres Eingreifen rechtfertigt.

Wie entsteht ein gemeinsamer Interventionsablauf für Schule, Eltern und Fachstellen?

Die Diskussion behandelt Informationsfluss, Beweissicherung, Verantwortung der Entscheidungstragenden und die Vermeidung wiederholter belastender Schilderungen durch die betroffene junge Person.

Raum für Austausch

Pausen, Sprechstunden und kleine Workshopgruppen schaffen Raum, um Abläufe zu vergleichen, schwierige Fälle zu besprechen und Kontakte für die weitere Zusammenarbeit zu knüpfen.

Anreise und Gebäudeplan

Eingang, Räume und kürzeste Wege auf einen Blick

Hier finden Sie die Anreisekarte, Hinweise für verschiedene Verkehrsmittel und einen übersichtlichen Innenplan mit den wichtigsten Punkten.

Kursaal Bern

Kornhausstrasse 3, 3013 Bern

HaupteingangAn der Kornhausstrasse, markiert mit der türkisfarbenen Kongresssignaletik.
ParkhausEinfahrt über die Schänzlihalde. Ein Platz aus dem Veranstaltungskontingent muss im Formular vorgemerkt werden.
BarrierefreiheitStufenloser Zugang, Lift, rollstuhlgängige Toilette und geeignete Plätze im Saal.
KongressempfangDirekt beim Haupteingang. Ausgabe der Namensschilder am ersten Tag ab 08.15 Uhr.
Karte in neuem Fenster öffnen

Tram und Bus

Ab Bern Bahnhof mit Tram 9 Richtung Wankdorf Bahnhof bis Haltestelle Kursaal. Von dort sind es rund 100 Meter bis zum Eingang.

Bahn

Ab Bahnhof Bern dauert die Fahrt mit Tram 9 rund fünf Minuten. Anschliessend sind es etwa 100 Meter zu Fuss.

Auto

Die Einfahrt ins Kursaal-Parkhaus erfolgt über die Schänzlihalde. Das Veranstaltungskontingent ist begrenzt und muss vorgemerkt werden.

Plan des Erdgeschosses und der Hauptzone

Die Räume C und D liegen im ersten Obergeschoss und sind über Treppe oder Lift beim Empfang erreichbar.

Türkis: ArenaWeisse Felder: FunktionszonenGrüne Markierungen: Ausgänge
Teilnahme vormerken

Erhalten Sie zuerst Informationen zur Anmeldung

Füllen Sie das Formular aus und wählen Sie Tage sowie bevorzugten Workshop. Sobald die Anmeldung öffnet, informiert die Organisation über Teilnahmebedingungen, freie Plätze und die definitive Bestätigung.

Geplante Teilnahme

Hinweis: In dieser Portfolioansicht prüft das Formular nur die Eingaben. Es werden keine Daten gesendet oder gespeichert.

Organisation kontaktieren
Vielen Dank, die Eingaben wurden lokal geprüft.Dies ist noch keine Platzreservation. Nach Öffnung der Anmeldung folgen die weiteren Informationen.
Organisatorische Informationen

Häufige Fragen

Wichtige Teilnahmebedingungen, benötigte Ausrüstung und Bereitstellung der Unterlagen.

Kann ich nur an einem Tag teilnehmen?

Ja. Im Formular kann Tag 1, Tag 2 oder der gesamte Kongress gewählt werden. Die Workshops finden nur am ersten Tag statt.

Ist der Platz im gewählten Workshop garantiert?

Nein. Jede Gruppe ist auf 30 Personen begrenzt. Die Zuteilung wird nach Öffnung der Anmeldung in der Reihenfolge vollständiger Anmeldungen bestätigt.

Brauche ich eigene Geräte für die Workshops?

Ein eigenes Smartphone ist nur für den Workshop «Sichere Einstellungen ohne Überwachung» nötig. Für die übrigen Gruppen ist keine zusätzliche Ausrüstung erforderlich.

Richtet sich der Kongress auch an Eltern?

Ja. Einige Blöcke sind fachlich vertieft, Programm und Unterlagen richten sich aber auch an Eltern, die digitale Lebenswelten Jugendlicher besser verstehen möchten.

Welche Unterlagen erhalten Teilnehmende?

Das Paket umfasst ein E-Book mit Fachbeiträgen, einen Ablauf bei Cybermobbing, eine Werkzeugliste, Unterrichtsmodule, ein A3-Plakat und eine persönliche Teilnahmebestätigung als PDF.

Werden Aufzeichnungen der Referate bereitgestellt?

Vollständige Aufzeichnungen sind nicht vorgesehen. Die Teilnehmenden erhalten Zusammenfassungen und ausgewählte Präsentationen der Fachpersonen.

Wie melde ich besondere Bedürfnisse oder eine Frage?

Bedürfnisse zur Barrierefreiheit können im Formular beschrieben werden. Weitere Fragen beantworten wir unter kontakt@cyberkongress2027.ch oder +41 31 555 27 27.

Bringen Sie eine Herausforderung mit. Nehmen Sie einen Handlungsplan mit.

Der Kongress verbindet Wissen über digitale Lebenswelten Jugendlicher mit Abläufen, Werkzeugen und einer Gesprächskultur, die schützt, ohne Vertrauen zu zerstören.

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