CB2
Zwei Tage Wissen und Praxis Von der Bildung zur wirksamen Intervention
Der erste Tag konzentriert sich auf Bildung, Kommunikation und Sensibilisierung. Der zweite vermittelt Schutzwerkzeuge, Interventionsabläufe und ein Modell für die Zusammenarbeit von Schulen, Familien, Behörden und Technologiebranche.
Vom Verständnis digitaler Lebenswelten zu klaren Abläufen
Das Programm verbindet Forschung, Schulpraxis, Psychologie, Recht und Technologie. Jeder Block endet mit Erkenntnissen, die sich in der eigenen Institution oder Familie umsetzen lassen.
Bildung und digitale Sensibilisierung
Wie wir digitale Lebenswelten Jugendlicher verstehen, wirksam vorbeugen und Warnsignale früh erkennen.
Check-in und Begrüssungskaffee
Ausgabe von Namensschildern, Kongressunterlagen und Informationen zur Workshopzuteilung.
Eröffnung des Kongresses
Vorstellung der Ziele, der Workshopregeln und der Leitfragen für beide Kongresstage.
Digitale Lebenswelten Jugendlicher: Risiken, Trends und strukturelle Herausforderungen
Analyse neuer sozialer Plattformen, Messenger, Empfehlungsmechanismen und des Drucks ständiger Erreichbarkeit. Die Teilnehmenden unterscheiden altersgemässes Verhalten von Signalen, die Aufmerksamkeit durch Erwachsene erfordern.
Kaffeepause am Vormittag
Kurze Erholung, Networking und Wechsel zum nächsten Block.
Zeitgemässe Bildungsarbeit: Wie vermitteln wir Jugendlichen Cybersicherheit?
Überblick über Lernspiele, Simulationen, Fallarbeit und Peer-Education. Der Block zeigt, wie sich Privatsphäre, Verantwortung und Risiken ohne Moralpredigt oder Angstmache vermitteln lassen.
Mittagspause und Partnerzone
Warmes Mittagessen, vertiefter Austausch und Präsentation von Bildungswerkzeugen und Lösungen für Schulen.
Die Rolle von Lehrpersonen und Schulsozialarbeit beim Erkennen digitaler Gefährdungen
Praxisleitfaden zu Verhaltensänderungen, Absenzen, Isolation, plötzlichem Leistungsabfall und weiteren Anzeichen für Cybermobbing, Erpressung, Cybergrooming oder starke digitale Überlastung.
Kaffeepause am Nachmittag
Kaffee, Snacks und Wechsel in die Workshopräume.
Parallele Workshops in vier Gruppen
Bei der Anmeldung wählen alle Teilnehmenden einen Workshop. Jede Gruppe erarbeitet einen konkreten Ablauf, einen Gesprächsleitfaden oder eine Kampagnenskizze.
Schutzwerkzeuge und Krisenintervention
Wie wir Geräte absichern, junge Menschen unterstützen, Beweise schützen und mit Fachstellen zusammenarbeiten, ohne die Krise zu verschärfen.
Begrüssungskaffee und Sprechstunde mit Fachpersonen
Kurze Gesprächsmöglichkeit mit juristischen, psychologischen und technischen Fachpersonen vor Programmbeginn.
Technische Unterstützung: Elternfunktionen und Inhaltsfilter
Überblick über Privatsphäre-Einstellungen, Bildschirmzeit, DNS-Filter, App-Einschränkungen und Geräteschutz. Der Block erklärt den Unterschied zwischen Schutz und Überwachung und zeigt wirksame Einstellungen.
Kaffeepause am Vormittag
Networking und Gelegenheit für zusätzliche Fragen.
Hassrede, Cybermobbing und Cybergrooming: rechtliche und psychologische Abläufe
Vorgehen von der ersten Gefährdungsmeldung über die Sicherung von Nachrichten, Konten und Materialien bis zum Kontakt mit Schule, Erziehungsberechtigten, Plattform oder zuständigen Stellen.
Mittagspause
Warmes Mittagessen, Raum für Gespräche und letzte Beratungen in der Partnerzone.
Digitale Balance und problematische Bildschirmnutzung: Was hilft wirklich?
Einfluss von Reizüberflutung auf Konzentration, Schlaf, Emotionen und Beziehungen. Die Teilnehmenden lernen realistische Wege kennen, Bildschirmzeit ohne unwirksame Verbote und Konflikte zu begrenzen.
Kaffeepause am Nachmittag
Umbau für die Abschlussdiskussion.
Podium: Zusammenarbeit von Behörden, IT-Branche und Schulen für Jugendliche
Debatte über Plattformverantwortung, systematische Bildungsarbeit, Schutz der Privatsphäre, Unterstützung von Schulen und gemeinsame Interventionsabläufe.
Zusammenfassung und Empfehlungen
Wichtigste Erkenntnisse, Ausblick auf die Kongressunterlagen und nächste Schritte für Schulen und Gemeinden.
Wählen Sie eine Herausforderung aus Ihrem Berufsalltag
Die Workshops finden am ersten Tag parallel statt. Jede Gruppe arbeitet an konkreten Situationen und nimmt direkt einsetzbares Material mit.
Gruppe AInterventionsplan bei Hassrede und Cybermobbing
Übung des Ablaufs von der ersten Meldung bis zum Abschluss der Intervention mit klarer Rollenverteilung zwischen Klassenleitung, Schulleitung, Schulsozialarbeit und Eltern.
Gruppe BSichere Einstellungen ohne Überwachung
Live-Arbeit mit Privatsphäre-Einstellungen, App-Einschränkungen, DNS-Filtern und Bildschirmzeit auf verbreiteten Geräten.
Gruppe CWie sprechen wir über Sexting und Cybergrooming?
Gesprächssimulationen mit einer jungen Person, die eine schwierige oder gefährliche Situation offenlegt. Im Zentrum steht eine Reaktion ohne Wertung, Panik oder reflexartiges Wegnehmen des Smartphones.
Gruppe DEine Kampagne, an der Jugendliche nicht vorbeiscrollen
Entwicklung einer kurzen Kampagne für Schule, Schülerrat oder soziale Medien mit einer Sprache und Formaten, die Jugendliche ansprechen.
Fragen, die keine Institution allein beantworten kann
Die Diskussion soll praktische Empfehlungen für Schulen, Behörden, Technologieplattformen und Eltern hervorbringen.
Zusammenarbeit von Behörden, IT-Branche und Schulen für Jugendliche
Moderierte Debatte mit Vertretungen aus Bildung, Verwaltung, Technologiebranche und Elternschaft.
Wer soll für eine wirksame Altersprüfung auf sozialen Plattformen verantwortlich sein?
Das Podium vergleicht die Verantwortung von Diensten, Staat, Schulen und Eltern und diskutiert Risiken zusätzlicher Identitätsdaten von Kindern.
Wie lässt sich digitale Balance im Unterricht verankern, ohne ein weiteres Theoriefach zu schaffen?
Diskutiert werden kurze fächerübergreifende Module, Peer-Education, Weiterbildung für Klassenleitungen und Materialien ohne zusätzliche Lektionen.
Brauchen Empfehlungsalgorithmen für Minderjährige zusätzliche Grenzen?
Das Gespräch behandelt psychische Gesundheit, den Einfluss automatischer Empfehlungen auf Reizüberflutung und sicherere Modi für junge Nutzende.
Wie können Technologieunternehmen Schulen kostenlos bei Infrastruktur und Weiterbildung unterstützen?
Das Podium zeigt Partnerschaftsmodelle, gemeinsame Mindeststandards, Schulungspakete und technische Unterstützung für Schulen mit kleinen Budgets.
Wo liegt die Grenze zwischen Schutz und Eingriff in die Privatsphäre?
Im Fokus stehen Verhältnismässigkeit, Gespräche, gemeinsam vereinbarte Regeln und Situationen, in denen ein Risiko ein entschiedeneres Eingreifen rechtfertigt.
Wie entsteht ein gemeinsamer Interventionsablauf für Schule, Eltern und Fachstellen?
Die Diskussion behandelt Informationsfluss, Beweissicherung, Verantwortung der Entscheidungstragenden und die Vermeidung wiederholter belastender Schilderungen durch die betroffene junge Person.
Der Kongress lebt auch vom Erfahrungsaustausch
Pausen, Sprechstunden und kleine Workshopgruppen schaffen Raum, um Abläufe zu vergleichen, schwierige Fälle zu besprechen und Kontakte für die weitere Zusammenarbeit zu knüpfen.





Eingang, Räume und kürzeste Wege auf einen Blick
Hier finden Sie die Anreisekarte, Hinweise für verschiedene Verkehrsmittel und einen übersichtlichen Innenplan mit den wichtigsten Punkten.
Kursaal Bern
Kornhausstrasse 3, 3013 Bern
Tram und Bus
Ab Bern Bahnhof mit Tram 9 Richtung Wankdorf Bahnhof bis Haltestelle Kursaal. Von dort sind es rund 100 Meter bis zum Eingang.
Bahn
Ab Bahnhof Bern dauert die Fahrt mit Tram 9 rund fünf Minuten. Anschliessend sind es etwa 100 Meter zu Fuss.
Auto
Die Einfahrt ins Kursaal-Parkhaus erfolgt über die Schänzlihalde. Das Veranstaltungskontingent ist begrenzt und muss vorgemerkt werden.
Plan des Erdgeschosses und der Hauptzone
Die Räume C und D liegen im ersten Obergeschoss und sind über Treppe oder Lift beim Empfang erreichbar.
Erhalten Sie zuerst Informationen zur Anmeldung
Füllen Sie das Formular aus und wählen Sie Tage sowie bevorzugten Workshop. Sobald die Anmeldung öffnet, informiert die Organisation über Teilnahmebedingungen, freie Plätze und die definitive Bestätigung.
Häufige Fragen
Wichtige Teilnahmebedingungen, benötigte Ausrüstung und Bereitstellung der Unterlagen.
Kann ich nur an einem Tag teilnehmen?
Ja. Im Formular kann Tag 1, Tag 2 oder der gesamte Kongress gewählt werden. Die Workshops finden nur am ersten Tag statt.
Ist der Platz im gewählten Workshop garantiert?
Nein. Jede Gruppe ist auf 30 Personen begrenzt. Die Zuteilung wird nach Öffnung der Anmeldung in der Reihenfolge vollständiger Anmeldungen bestätigt.
Brauche ich eigene Geräte für die Workshops?
Ein eigenes Smartphone ist nur für den Workshop «Sichere Einstellungen ohne Überwachung» nötig. Für die übrigen Gruppen ist keine zusätzliche Ausrüstung erforderlich.
Richtet sich der Kongress auch an Eltern?
Ja. Einige Blöcke sind fachlich vertieft, Programm und Unterlagen richten sich aber auch an Eltern, die digitale Lebenswelten Jugendlicher besser verstehen möchten.
Welche Unterlagen erhalten Teilnehmende?
Das Paket umfasst ein E-Book mit Fachbeiträgen, einen Ablauf bei Cybermobbing, eine Werkzeugliste, Unterrichtsmodule, ein A3-Plakat und eine persönliche Teilnahmebestätigung als PDF.
Werden Aufzeichnungen der Referate bereitgestellt?
Vollständige Aufzeichnungen sind nicht vorgesehen. Die Teilnehmenden erhalten Zusammenfassungen und ausgewählte Präsentationen der Fachpersonen.
Wie melde ich besondere Bedürfnisse oder eine Frage?
Bedürfnisse zur Barrierefreiheit können im Formular beschrieben werden. Weitere Fragen beantworten wir unter kontakt@cyberkongress2027.ch oder +41 31 555 27 27.
Bringen Sie eine Herausforderung mit. Nehmen Sie einen Handlungsplan mit.
Der Kongress verbindet Wissen über digitale Lebenswelten Jugendlicher mit Abläufen, Werkzeugen und einer Gesprächskultur, die schützt, ohne Vertrauen zu zerstören.
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