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Schweizer Fachkongress 2027

Wie stärken und schützen wir Jugendliche im digitalen Raum?

Zwei Tage mit Fachwissen, Workshops und Austausch für Menschen, die Jugendliche begleiten und schützen. Ohne Technikangst, dafür mit klaren Abläufen, Werkzeugen und einer Sprache, die Verbindung schafft.

15. und 16. April 2027Donnerstag und Freitag, 09.00 bis 16.45 Uhr
Kursaal BernKornhausstrasse 3, 3013 Bern
Schweizer Kongress für Cybersicherheit
Datum15. und 16. April 2027
Programm8 Fachblöcke
FormatReferate, Podium und Workshops
Plätze250 Teilnehmende
Fachreferat an einer Konferenz Austausch an einem Workshoptisch
2 TageWissen
und Praxis
Idee des Kongresses

Es geht nicht darum, das Smartphone wegzunehmen. Es geht darum, im Gespräch zu bleiben.

Das Internet gehört selbstverständlich zum Leben Jugendlicher. Verbote und Kontrolle allein reichen nicht, wenn junge Menschen mit Hassrede, Gruppendruck, Erpressung, Cybergrooming oder problematischer Bildschirmzeit konfrontiert sind.

Der Kongress verbindet pädagogische, psychologische, rechtliche und technologische Perspektiven. Die Teilnehmenden erhalten nicht nur eine Einordnung der Probleme, sondern vor allem Abläufe und Werkzeuge für Schule, Beratungsstelle, Familie und Gemeinde.

VerstehenMechanismen von Plattformen, Algorithmen und digitalem Druck verstehen.
ErkennenAnzeichen von Gewalt, Abhängigkeit und riskanten Kontakten erkennen.
HandelnBeweise sichern, junge Menschen unterstützen und passende Hilfe beiziehen.
Für wen

Gemeinsame Verantwortung braucht eine gemeinsame Sprache

Das Programm richtet sich an Menschen, die in Bildung, Familie, psychosozialer Beratung, Verwaltung oder Technologie mit digitalen Herausforderungen Jugendlicher zu tun haben.

01

Lehrpersonen und Klassenleitungen

Methoden für den Unterricht, das Erkennen von Warnsignalen und klare Handlungsabläufe für Schulen.

02

Schulpsychologie und Schulsozialarbeit

Unterstützung bei Gewalt, Isolation, Erpressung und emotionalen Krisen.

03

Schulleitungen

Interventionsabläufe, Verantwortung der Schule und Vorbereitung des Teams auf Ernstfälle.

04

Eltern und Erziehungsberechtigte

Schutz ohne Überwachung, Gespräche ohne Vorverurteilung und sichere Regeln zu Hause.

05

Gemeinden und Organisationen

Lokale Präventionsangebote entwickeln und Schulen sowie Familien wirksam unterstützen.

06

IT-Fachpersonen

Sichere Infrastruktur, Datenschutz und altersgerechte Schutzwerkzeuge.

Praxisnutzen

Wissen, das am nächsten Tag einsetzbar ist

Jeder Programmblock endet mit einer klaren Erkenntnis, einem Werkzeug oder einem konkreten Vorgehen.

01

Interventionsablauf

Ein Ablauf von der ersten Meldung über digitale Gewalt bis zum Abschluss der Intervention.

02

Warnsignale

Verhaltensweisen, emotionale Veränderungen und Situationen, die Schule und Familie ernst nehmen sollten.

03

Gesprächsleitfaden

Eine Sprache, die schwierige Offenbarungen ohne Panik, Wertung oder zusätzliche Belastung aufnimmt.

04

Sichere Einstellungen

Einstellungen für Privatsphäre, Bildschirmzeit, Inhaltsfilter und Geräteschutz.

05

Ideen für die Bildungsarbeit

Unterrichtsmodule, spielerische Ansätze, Peer-Projekte und Kampagnen für Schulen.

06

Unterlagen nach dem Kongress

E-Book, Werkzeugübersicht, Lernplakat, Präsentationen und persönliche Teilnahmebestätigung.

Programmübersicht

Zwei Tage, zwei ergänzende Perspektiven

Der erste Tag widmet sich Bildung und Sensibilisierung. Am zweiten Tag stehen Schutzwerkzeuge und der Umgang mit realen Krisen im Mittelpunkt.

Tag 1, Bildung und Sensibilisierung

Wie vermitteln wir Wissen, das Jugendliche erreicht?

Vom Verständnis jugendlicher Onlinewelten bis zur Gestaltung aktivierender Bildungsangebote für Schulen.

  • Risiken, Trends und strukturelle Herausforderungen
  • Zeitgemässe Methoden der digitalen Bildung
  • Rolle von Lehrpersonen und Schulsozialarbeit
  • Workshop zu Präventionskampagnen
Programm für Tag 1
Tag 2, Schutz und Intervention

Wie schützen wir, ohne Vertrauen zu verlieren?

Technische Werkzeuge, rechtliche und psychologische Abläufe sowie die Zusammenarbeit verantwortlicher Stellen.

  • Elternfunktionen und Inhaltsfilter
  • Hassrede, Cybermobbing und Cybergrooming
  • Digitale Balance und problematische Nutzung
  • Podium mit Behörden, Schulen und IT-Branche
Programm für Tag 2
Fachpersonen

Fachpersonen, die Technologie und Praxis verbinden

Das Programm vereint Fachpersonen aus Jugendarbeit, Schule, digitalem Recht, Sicherheitsarchitektur und gesellschaftlicher Kommunikation.

Dr. Lea Baumgartner

Dr. Lea Baumgartner

Internetsoziologin und Jugendmedienforscherin

Untersucht, wie soziale Plattformen, Empfehlungsalgorithmen und digitaler Druck Beziehungen Jugendlicher beeinflussen.

Simon Frei

Simon Frei

Schulpsychologe und Kriseninterventionsfachmann

Begleitet Schulen bei Cybermobbing, sozialer Isolation, Erpressung und emotionalen Krisen.

Nora Widmer

Nora Widmer

Medienpädagogin und Entwicklerin von Schulprogrammen

Entwickelt Spiele, Simulationen und Peer-Projekte, die Sicherheit ohne Moralpredigt vermitteln.

Dipl. Ing. ETH Lukas Meier

Dipl. Ing. ETH Lukas Meier

Architekt für Cybersicherheitssysteme

Spezialisiert auf Geräteschutz, Datenschutz und sichere Konfigurationen in Schulen.

MLaw Sarah Keller

MLaw Sarah Keller

Juristin für digitales Recht

Schult Fachpersonen in Beweissicherung, Verantwortung von Institutionen und Meldewegen bei Straftaten.

Dr. David Aebischer

Dr. David Aebischer

Neuropsychologe und Forscher zu digitaler Balance

Erforscht den Einfluss von Reizüberflutung und Bildschirmzeit auf Schlaf, Konzentration, Emotionen und Beziehungen.

Der Kongress in Zahlen

Viele Perspektiven, ein gemeinsames Ziel

Ein sichererer digitaler Raum für Jugendliche braucht die Zusammenarbeit von Schulen, Familien, Fachstellen, Behörden und Technologiebranche.

2Tage Wissen und Praxis
8Fachblöcke
4Workshops in Kleingruppen
250Plätze für Teilnehmende
1gemeinsamer Handlungsplan
Nach dem Kongress

Mehr als nur Notizen

Die Teilnehmenden erhalten Unterlagen, mit denen sich das Gelernte in Bildungsarbeit und Intervention übertragen lässt.

  • E-Book mit Fachbeiträgen und Interventionsabläufen.
  • Übersicht zu Anwendungen, Privatsphäre-Einstellungen und Werkzeugen für Schulen.
  • Gesprächsleitfäden und Unterrichtsmodule zur Cybersicherheit.
  • A3-Plakat «Regeln für digitale Balance» für Klassenzimmer oder Beratungsstelle.
  • Persönliche Teilnahmebestätigung als PDF.

Beteiligen Sie sich an einer dringenden Debatte

Merken Sie Ihre Teilnahme vor. Auf der zweiten Seite finden Sie das detaillierte Programm, Workshops, Anreise, organisatorische Hinweise und das Formular.

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