CB1
Wie stärken und schützen wir Jugendliche im digitalen Raum?
Zwei Tage mit Fachwissen, Workshops und Austausch für Menschen, die Jugendliche begleiten und schützen. Ohne Technikangst, dafür mit klaren Abläufen, Werkzeugen und einer Sprache, die Verbindung schafft.
und Praxis
Es geht nicht darum, das Smartphone wegzunehmen. Es geht darum, im Gespräch zu bleiben.
Das Internet gehört selbstverständlich zum Leben Jugendlicher. Verbote und Kontrolle allein reichen nicht, wenn junge Menschen mit Hassrede, Gruppendruck, Erpressung, Cybergrooming oder problematischer Bildschirmzeit konfrontiert sind.
Der Kongress verbindet pädagogische, psychologische, rechtliche und technologische Perspektiven. Die Teilnehmenden erhalten nicht nur eine Einordnung der Probleme, sondern vor allem Abläufe und Werkzeuge für Schule, Beratungsstelle, Familie und Gemeinde.
Gemeinsame Verantwortung braucht eine gemeinsame Sprache
Das Programm richtet sich an Menschen, die in Bildung, Familie, psychosozialer Beratung, Verwaltung oder Technologie mit digitalen Herausforderungen Jugendlicher zu tun haben.
Lehrpersonen und Klassenleitungen
Methoden für den Unterricht, das Erkennen von Warnsignalen und klare Handlungsabläufe für Schulen.
Schulpsychologie und Schulsozialarbeit
Unterstützung bei Gewalt, Isolation, Erpressung und emotionalen Krisen.
Schulleitungen
Interventionsabläufe, Verantwortung der Schule und Vorbereitung des Teams auf Ernstfälle.
Eltern und Erziehungsberechtigte
Schutz ohne Überwachung, Gespräche ohne Vorverurteilung und sichere Regeln zu Hause.
Gemeinden und Organisationen
Lokale Präventionsangebote entwickeln und Schulen sowie Familien wirksam unterstützen.
IT-Fachpersonen
Sichere Infrastruktur, Datenschutz und altersgerechte Schutzwerkzeuge.
Wissen, das am nächsten Tag einsetzbar ist
Jeder Programmblock endet mit einer klaren Erkenntnis, einem Werkzeug oder einem konkreten Vorgehen.
Interventionsablauf
Ein Ablauf von der ersten Meldung über digitale Gewalt bis zum Abschluss der Intervention.
Warnsignale
Verhaltensweisen, emotionale Veränderungen und Situationen, die Schule und Familie ernst nehmen sollten.
Gesprächsleitfaden
Eine Sprache, die schwierige Offenbarungen ohne Panik, Wertung oder zusätzliche Belastung aufnimmt.
Sichere Einstellungen
Einstellungen für Privatsphäre, Bildschirmzeit, Inhaltsfilter und Geräteschutz.
Ideen für die Bildungsarbeit
Unterrichtsmodule, spielerische Ansätze, Peer-Projekte und Kampagnen für Schulen.
Unterlagen nach dem Kongress
E-Book, Werkzeugübersicht, Lernplakat, Präsentationen und persönliche Teilnahmebestätigung.
Zwei Tage, zwei ergänzende Perspektiven
Der erste Tag widmet sich Bildung und Sensibilisierung. Am zweiten Tag stehen Schutzwerkzeuge und der Umgang mit realen Krisen im Mittelpunkt.
Wie vermitteln wir Wissen, das Jugendliche erreicht?
Vom Verständnis jugendlicher Onlinewelten bis zur Gestaltung aktivierender Bildungsangebote für Schulen.
- Risiken, Trends und strukturelle Herausforderungen
- Zeitgemässe Methoden der digitalen Bildung
- Rolle von Lehrpersonen und Schulsozialarbeit
- Workshop zu Präventionskampagnen
Wie schützen wir, ohne Vertrauen zu verlieren?
Technische Werkzeuge, rechtliche und psychologische Abläufe sowie die Zusammenarbeit verantwortlicher Stellen.
- Elternfunktionen und Inhaltsfilter
- Hassrede, Cybermobbing und Cybergrooming
- Digitale Balance und problematische Nutzung
- Podium mit Behörden, Schulen und IT-Branche
Fachpersonen, die Technologie und Praxis verbinden
Das Programm vereint Fachpersonen aus Jugendarbeit, Schule, digitalem Recht, Sicherheitsarchitektur und gesellschaftlicher Kommunikation.

Dr. Lea Baumgartner
Internetsoziologin und JugendmedienforscherinUntersucht, wie soziale Plattformen, Empfehlungsalgorithmen und digitaler Druck Beziehungen Jugendlicher beeinflussen.

Simon Frei
Schulpsychologe und KriseninterventionsfachmannBegleitet Schulen bei Cybermobbing, sozialer Isolation, Erpressung und emotionalen Krisen.

Nora Widmer
Medienpädagogin und Entwicklerin von SchulprogrammenEntwickelt Spiele, Simulationen und Peer-Projekte, die Sicherheit ohne Moralpredigt vermitteln.

Dipl. Ing. ETH Lukas Meier
Architekt für CybersicherheitssystemeSpezialisiert auf Geräteschutz, Datenschutz und sichere Konfigurationen in Schulen.

MLaw Sarah Keller
Juristin für digitales RechtSchult Fachpersonen in Beweissicherung, Verantwortung von Institutionen und Meldewegen bei Straftaten.

Dr. David Aebischer
Neuropsychologe und Forscher zu digitaler BalanceErforscht den Einfluss von Reizüberflutung und Bildschirmzeit auf Schlaf, Konzentration, Emotionen und Beziehungen.
Viele Perspektiven, ein gemeinsames Ziel
Ein sichererer digitaler Raum für Jugendliche braucht die Zusammenarbeit von Schulen, Familien, Fachstellen, Behörden und Technologiebranche.
Mehr als nur Notizen
Die Teilnehmenden erhalten Unterlagen, mit denen sich das Gelernte in Bildungsarbeit und Intervention übertragen lässt.
- E-Book mit Fachbeiträgen und Interventionsabläufen.
- Übersicht zu Anwendungen, Privatsphäre-Einstellungen und Werkzeugen für Schulen.
- Gesprächsleitfäden und Unterrichtsmodule zur Cybersicherheit.
- A3-Plakat «Regeln für digitale Balance» für Klassenzimmer oder Beratungsstelle.
- Persönliche Teilnahmebestätigung als PDF.
Beteiligen Sie sich an einer dringenden Debatte
Merken Sie Ihre Teilnahme vor. Auf der zweiten Seite finden Sie das detaillierte Programm, Workshops, Anreise, organisatorische Hinweise und das Formular.