EKO2

Signet des 11. Schweizer Umweltforums in Horgen

20. und 21. März 2027

Programm und organisatorische Informationen

Programm des 11. Schweizer Umweltforums

Zwei Tage mit Referaten, Debatten, Praxisgesprächen und Publikumsfragen

Am Samstag stehen die Mechanismen wirksamer Kommunikation im Mittelpunkt. Der Sonntag führt von den Erkenntnissen zu konkreten Massnahmen für Medien, Bildung, Gemeinden und lokale Initiativen.

Konzeptprojekt mit fiktivem Programm, fiktiven Fachpersonen und Kontaktdaten.

Erster Tag

Samstag: Von der Information zum Verständnis

Der erste Tag zeigt, wie Menschen Risikoinformationen aufnehmen, warum manche Botschaften scheitern und was eine sachliche sowie überzeugende Umweltkommunikation ausmacht.

20. März 08.00 bis 21.00 Uhr
8:00 bis 9:00
Check-in

Empfangsöffnung und Morgenkaffee

Ausgabe von Namensschildern, Veranstaltungsunterlagen und Informationen zu Räumen und Tagesablauf.

9:00 bis 9:20
Eröffnung

Offizielle Eröffnung des 11. Schweizer Umweltforums

Begrüssung, Einführung in das Leitthema und Hinweise zur Beteiligung an den Debatten.

9:20 bis 10:05
Eröffnungsreferat

Warum Wissen nicht immer zum Handeln führt

Prof. Dr. Martina Keller. Über den Unterschied zwischen Informationszugang, Problemverständnis und Bereitschaft zur Verhaltensänderung.

10:05 bis 10:40
Referat

Zwischen Mobilisierung und Lähmung

Dr. Noah Frei. Wie Menschen auf Gefahrenhinweise reagieren und wann eine Warnung ihre Wirkung verliert.

10:40 bis 11:10
Pause

Kaffee und Gespräche

Pause im Foyer des Hauptsaals.

11:10 bis 12:20
Publikumsdebatte

Ist Angst ein wirksames Kommunikationsmittel?

Gespräch über die Grenze zwischen notwendiger Warnung und einer Botschaft, die Verdrängung, Müdigkeit oder Ohnmacht auslöst.

12:20 bis 13:20
Mittagspause

Mittagessen für angemeldete Teilnehmende

Das Grundmenü der Veranstaltung ist vegetarisch.

13:20 bis 13:50
Referat

Wie sprechen wir über Wasser, bevor es knapp wird?

Dr. sc. ETH Laura Bühler. Wie lassen sich Trockenheit, Starkniederschläge und Veränderungen im Wasserhaushalt lokal verständlich erklären?

13:50 bis 14:20
Referat

Wenn Zahlen ihre Wirkung verlieren

Dr. Jan Widmer. Wie lassen sich Grössenordnungen, Vergleiche und wissenschaftliche Unsicherheit vermitteln, ohne das Publikum zu überfordern?

14:20 bis 15:20
Praxisblock

Kommunikationslabors

Drei parallele Gruppen: einfache Sprache, Umgang mit Skepsis und Entwicklung einer lokalen Informationskampagne.

15:20 bis 15:50
Pause

Kaffee und Sprechstunde mit Fachpersonen

Gelegenheit für kurze Gespräche mit den Leitungen der Labors.

15:50 bis 16:40
Kampagnenwerkstatt

Warum wirken manche Kampagnen und andere nicht?

Marco Steiner analysiert drei Umweltkampagnen und zeigt deren stärkste sowie schwächste Elemente.

16:40 bis 17:50
Publikumsdebatte

Wie sprechen wir über lokale Risiken, bevor sie zur Krise werden?

Trockenheit, Überflutungen, Verlust von Grünräumen und Gewässerverschmutzung als Beispiele für Situationen, die frühe und ehrliche Kommunikation verlangen.

17:50 bis 18:15
Zusammenfassung

Wichtigste Erkenntnisse des ersten Tages

Kurze Synthese der Gespräche und Ausblick auf die Sonntagsthemen.

18:15 bis 19:00
Pause

Freie Zeit

Pause vor dem Abendprogramm.

19:00 bis 21:00
Abend der Teilnehmenden

Abendessen und thematische Tischgespräche

Informeller Austausch zu Bildung, Gemeinden, Medien, lokalen Initiativen und Krisenkommunikation.

Zweiter Tag

Sonntag: Vom Verständnis zum Handeln

Der zweite Tag konzentriert sich auf praktische Erkenntnisse, eine Sprache der Selbstwirksamkeit und den direkten Austausch mit Bevölkerung, Lernenden und Medienpublikum.

21. März 08.30 bis 16.00 Uhr
8:30 bis 9:00
Tagesbeginn

Morgenkaffee und Saalöffnung

Der Empfang bleibt für Personen geöffnet, die nur am Sonntag teilnehmen.

9:00 bis 9:20
Einführung

Was nehmen wir aus dem ersten Tag mit?

Rückblick auf die wichtigsten Erkenntnisse und Einführung in die Ziele der Sonntagssitzungen.

9:20 bis 10:00
Referat

Sprache der Sorge, Verantwortung und Selbstwirksamkeit

Dr. Eva Meier. Wie lässt sich über Verantwortung sprechen, ohne zu moralisieren, anzuklagen oder Gräben zu vertiefen?

10:00 bis 10:40
Gespräch

Können Medien ohne Sensationslogik über Umwelt berichten?

Nina Graf und Jonas Brunner. Über Schlagzeilen, Verkürzungen, redaktionelle Verantwortung und den Druck schneller Kommunikation.

10:40 bis 11:10
Pause

Kaffee und Gespräche

Pause im Foyer des Hauptsaals.

11:10 bis 12:20
Praxisblock

Kommunikationslabors, Teil zwei

Arbeit an Beispielbotschaften, lokalen Kampagnen und Antworten auf schwierige Fragen des Publikums.

12:20 bis 13:10
Mittagspause

Mittagessen für angemeldete Teilnehmende

Letzte Pause vor dem Abschlussblock des Forums.

13:10 bis 14:00
Gemeindeforum

Was kommt bei der lokalen Bevölkerung wirklich an?

Gespräch zwischen Vertretungen von Gemeinden, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Bevölkerung über Sprache in Mitwirkung und öffentlicher Information.

14:00 bis 15:00
Abschlussdebatte

Was muss sich in der Umweltkommunikation verändern?

Fachpersonen und Publikum benennen zentrale Fehler, gute Praxis und notwendige Schritte für die kommenden Jahre.

15:00 bis 15:30
Offenes Mikrofon

Stimmen der Teilnehmenden

Kurze Beiträge zu lokalen Erfahrungen, Projekten und Fragen, die in den Debatten noch keinen Raum fanden.

15:30 bis 15:50
Leitlinien

Horgener Leitlinien 2027

Vorstellung der wichtigsten Grundsätze verantwortungsvoller Umweltkommunikation, die an beiden Tagen erarbeitet wurden.

15:50 bis 16:00
Abschluss

Offizieller Abschluss des 11. Schweizer Umweltforums

Dank an die Teilnehmenden und Information zur Bereitstellung der Unterlagen.

Publikumsdebatten

Das Publikum hört nicht nur zu

Jede Debatte beginnt mit einer kurzen fachlichen Einführung und bietet viel Raum für Fragen. Diese können direkt im Saal oder über Karten am Eingang eingereicht werden.

Mobilisiert Angst oder lähmt sie?

Über die Wirkung katastrophischer Bilder und alarmistischer Sprache.

Mitwirkende

Martina Keller, Noah Frei, Nina Graf und Sarah Imhof.

Wie sprechen wir über lokale Risiken?

Trockenheit, Überflutungen, Gewässerverschmutzung und Verlust von Grünräumen.

Mitwirkende

Laura Bühler, Andreas Moser, Claudia Gerber und Marco Steiner.

Was kommt bei der lokalen Bevölkerung wirklich an?

Über die Sprache öffentlicher Mitwirkung und die Kommunikation zwischen Institutionen und Bevölkerung.

Mitwirkende

Claudia Gerber, Daniel Aebischer und eingeladene Vertretungen aus der Bevölkerung.

Referierende und Moderation

Fachpersonen des Programms

Das Programm verbindet Sozialforschung, Psychologie, Umweltwissenschaften, Medien, Bildung und lokales Engagement.

01

Prof. Dr. Martina Keller

Umweltsoziologin

Erforscht gesellschaftliche Reaktionen auf Krisen und Risikokommunikation.

02

Dr. Noah Frei

Sozialpsychologe

Spezialisiert auf Reaktionen auf Unsicherheit, Gefahren und Warnbotschaften.

03

Dr. sc. ETH Laura Bühler

Hydrologin

Beschäftigt sich mit gesellschaftlichen Folgen von Trockenheit, Niederschlag und Veränderungen im Wasserhaushalt.

04

Dr. Eva Meier

Sprachwissenschaftlerin

Analysiert die Sprache öffentlicher Debatten, Informationskampagnen und institutioneller Kommunikation.

05

Dr. Jan Widmer

Datenanalyst

Entwickelt Visualisierungen und Darstellungsformen für komplexe wissenschaftliche Daten.

06

Nina Graf

Wissenschaftsjournalistin

Autorin von Reportagen über die Beziehung zwischen Mensch und Umwelt.

07

Marco Steiner

Stratege für Informationskampagnen

Entwickelt Informationskampagnen und Beteiligungsformate für lokale Gemeinschaften.

08

Sarah Imhof

Fachperson für Umweltbildung

Entwickelt Programme für Schulen, Lehrpersonen und junge Zielgruppen.

09

Daniel Aebischer

Moderator

Moderiert die Hauptbühne und Gespräche mit dem Publikum.

Organisatorische Informationen

Alles Wichtige vor der Anreise

Alle wichtigen Angaben stehen an einem Ort, damit sie nicht in mehreren Abschnitten gesucht werden müssen.

140 Plätze Berücksichtigt wird die Reihenfolge vollständig eingegangener Anmeldungen.
Bis 5. März Die Anmeldung läuft bis zu diesem Termin oder solange Plätze verfügbar sind.
CHF 490 Teilnahmegebühr für das vollständige zweitägige Programm.
Übernachtung separat Die Zimmerreservation ist nicht in der Teilnahmegebühr enthalten.

In der Gebühr enthalten

  • Teilnahme an allen Referaten und Debatten,
  • Teilnahme an den gewählten Labors,
  • digitale Unterlagen,
  • Kaffeepausen und Mittagessen,
  • Abendessen am Samstag,
  • digitale Teilnahmebestätigung.

Check-in vor Ort

  • Freitag, 19. März, von 18.00 bis 20.00 Uhr,
  • Samstag, 20. März, von 08.00 bis 09.00 Uhr,
  • Sonntag, 21. März, von 08.30 bis 09.00 Uhr.

Adresse

Seminarhotel Bocken, Bockenweg 4, 8810 Horgen.

Verpflegung und Ernährungsbedürfnisse

Das Grundmenü ist vegetarisch. Allergien und weitere Ernährungsbedürfnisse müssen im Anmeldeformular angegeben werden.

Barrierefreiheit

Personen mit Unterstützungsbedarf beschreiben ihre Bedürfnisse bei der Anmeldung. Das Veranstaltungsbüro klärt anschliessend die verfügbaren Lösungen.

Häufige Fragen

Antworten vor der Anmeldung

Diese Angaben zeigen schnell, ob die gewünschte Teilnahmeform möglich ist.

Kann ich nur an einem Tag teilnehmen?
Ja, sofern nach der regulären Anmeldung Plätze frei bleiben. Vorrang haben Anmeldungen für beide Tage.
Muss ich das Labor im Voraus wählen?
Ja. Im Formular werden eine erste und eine zweite Präferenz angegeben. Die Plätze pro Gruppe sind begrenzt.
Können Gäste während der Debatten Fragen stellen?
Ja. Fragen können direkt im Saal oder über eine Karte beim Eingang eingereicht werden.
Werden die Präsentationen nach dem Forum bereitgestellt?
Die Teilnehmenden erhalten freigegebene Unterlagen. Nicht jede Fachperson stellt die vollständige Präsentation zur Verfügung.
Wird die Veranstaltung übertragen?
Eine vollständige Übertragung ist nicht vorgesehen. Ausgewählte Referate können nach der Veranstaltung veröffentlicht werden.
Erhalte ich eine Teilnahmebestätigung?
Ja. Angemeldete Personen erhalten nach dem Forum eine digitale Teilnahmebestätigung.

Kontakt und Anmeldung

Haben Sie vor der Anreise eine Frage?

Das Veranstaltungsbüro beantwortet Fragen zu Anmeldung, Programm, Barrierefreiheit, Verpflegung und Teilnahme an einzelnen Tagen.

Veranstaltungsbüro

E-Mail: kontakt@umweltforum-horgen.ch

Telefon: +41 44 555 31 80

Kontaktzeiten: Montag bis Freitag, 09.00 bis 16.00 Uhr

Startseite des Forums

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Konzeptprojekt für eine Veranstaltungswebsite mit fiktiven Veranstaltungs- und Kontaktdaten.

Logo des 11. Schweizer Umweltforums in Horgen
Design und Umsetzung: Bsetzi

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