EKO2
20. und 21. März 2027
Programm und organisatorische Informationen
Programm des 11. Schweizer Umweltforums
Zwei Tage mit Referaten, Debatten, Praxisgesprächen und Publikumsfragen
Am Samstag stehen die Mechanismen wirksamer Kommunikation im Mittelpunkt. Der Sonntag führt von den Erkenntnissen zu konkreten Massnahmen für Medien, Bildung, Gemeinden und lokale Initiativen.
Konzeptprojekt mit fiktivem Programm, fiktiven Fachpersonen und Kontaktdaten.
Erster Tag
Samstag: Von der Information zum Verständnis
Der erste Tag zeigt, wie Menschen Risikoinformationen aufnehmen, warum manche Botschaften scheitern und was eine sachliche sowie überzeugende Umweltkommunikation ausmacht.
Empfangsöffnung und Morgenkaffee
Ausgabe von Namensschildern, Veranstaltungsunterlagen und Informationen zu Räumen und Tagesablauf.
Offizielle Eröffnung des 11. Schweizer Umweltforums
Begrüssung, Einführung in das Leitthema und Hinweise zur Beteiligung an den Debatten.
Warum Wissen nicht immer zum Handeln führt
Prof. Dr. Martina Keller. Über den Unterschied zwischen Informationszugang, Problemverständnis und Bereitschaft zur Verhaltensänderung.
Zwischen Mobilisierung und Lähmung
Dr. Noah Frei. Wie Menschen auf Gefahrenhinweise reagieren und wann eine Warnung ihre Wirkung verliert.
Kaffee und Gespräche
Pause im Foyer des Hauptsaals.
Ist Angst ein wirksames Kommunikationsmittel?
Gespräch über die Grenze zwischen notwendiger Warnung und einer Botschaft, die Verdrängung, Müdigkeit oder Ohnmacht auslöst.
Mittagessen für angemeldete Teilnehmende
Das Grundmenü der Veranstaltung ist vegetarisch.
Wie sprechen wir über Wasser, bevor es knapp wird?
Dr. sc. ETH Laura Bühler. Wie lassen sich Trockenheit, Starkniederschläge und Veränderungen im Wasserhaushalt lokal verständlich erklären?
Wenn Zahlen ihre Wirkung verlieren
Dr. Jan Widmer. Wie lassen sich Grössenordnungen, Vergleiche und wissenschaftliche Unsicherheit vermitteln, ohne das Publikum zu überfordern?
Kommunikationslabors
Drei parallele Gruppen: einfache Sprache, Umgang mit Skepsis und Entwicklung einer lokalen Informationskampagne.
Kaffee und Sprechstunde mit Fachpersonen
Gelegenheit für kurze Gespräche mit den Leitungen der Labors.
Warum wirken manche Kampagnen und andere nicht?
Marco Steiner analysiert drei Umweltkampagnen und zeigt deren stärkste sowie schwächste Elemente.
Wie sprechen wir über lokale Risiken, bevor sie zur Krise werden?
Trockenheit, Überflutungen, Verlust von Grünräumen und Gewässerverschmutzung als Beispiele für Situationen, die frühe und ehrliche Kommunikation verlangen.
Wichtigste Erkenntnisse des ersten Tages
Kurze Synthese der Gespräche und Ausblick auf die Sonntagsthemen.
Freie Zeit
Pause vor dem Abendprogramm.
Abendessen und thematische Tischgespräche
Informeller Austausch zu Bildung, Gemeinden, Medien, lokalen Initiativen und Krisenkommunikation.
Zweiter Tag
Sonntag: Vom Verständnis zum Handeln
Der zweite Tag konzentriert sich auf praktische Erkenntnisse, eine Sprache der Selbstwirksamkeit und den direkten Austausch mit Bevölkerung, Lernenden und Medienpublikum.
Morgenkaffee und Saalöffnung
Der Empfang bleibt für Personen geöffnet, die nur am Sonntag teilnehmen.
Was nehmen wir aus dem ersten Tag mit?
Rückblick auf die wichtigsten Erkenntnisse und Einführung in die Ziele der Sonntagssitzungen.
Sprache der Sorge, Verantwortung und Selbstwirksamkeit
Dr. Eva Meier. Wie lässt sich über Verantwortung sprechen, ohne zu moralisieren, anzuklagen oder Gräben zu vertiefen?
Können Medien ohne Sensationslogik über Umwelt berichten?
Nina Graf und Jonas Brunner. Über Schlagzeilen, Verkürzungen, redaktionelle Verantwortung und den Druck schneller Kommunikation.
Kaffee und Gespräche
Pause im Foyer des Hauptsaals.
Kommunikationslabors, Teil zwei
Arbeit an Beispielbotschaften, lokalen Kampagnen und Antworten auf schwierige Fragen des Publikums.
Mittagessen für angemeldete Teilnehmende
Letzte Pause vor dem Abschlussblock des Forums.
Was kommt bei der lokalen Bevölkerung wirklich an?
Gespräch zwischen Vertretungen von Gemeinden, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Bevölkerung über Sprache in Mitwirkung und öffentlicher Information.
Was muss sich in der Umweltkommunikation verändern?
Fachpersonen und Publikum benennen zentrale Fehler, gute Praxis und notwendige Schritte für die kommenden Jahre.
Stimmen der Teilnehmenden
Kurze Beiträge zu lokalen Erfahrungen, Projekten und Fragen, die in den Debatten noch keinen Raum fanden.
Horgener Leitlinien 2027
Vorstellung der wichtigsten Grundsätze verantwortungsvoller Umweltkommunikation, die an beiden Tagen erarbeitet wurden.
Offizieller Abschluss des 11. Schweizer Umweltforums
Dank an die Teilnehmenden und Information zur Bereitstellung der Unterlagen.
Publikumsdebatten
Das Publikum hört nicht nur zu
Jede Debatte beginnt mit einer kurzen fachlichen Einführung und bietet viel Raum für Fragen. Diese können direkt im Saal oder über Karten am Eingang eingereicht werden.
Mobilisiert Angst oder lähmt sie?
Über die Wirkung katastrophischer Bilder und alarmistischer Sprache.
Mitwirkende
Martina Keller, Noah Frei, Nina Graf und Sarah Imhof.
Wie sprechen wir über lokale Risiken?
Trockenheit, Überflutungen, Gewässerverschmutzung und Verlust von Grünräumen.
Mitwirkende
Laura Bühler, Andreas Moser, Claudia Gerber und Marco Steiner.
Was kommt bei der lokalen Bevölkerung wirklich an?
Über die Sprache öffentlicher Mitwirkung und die Kommunikation zwischen Institutionen und Bevölkerung.
Mitwirkende
Claudia Gerber, Daniel Aebischer und eingeladene Vertretungen aus der Bevölkerung.
Referierende und Moderation
Fachpersonen des Programms
Das Programm verbindet Sozialforschung, Psychologie, Umweltwissenschaften, Medien, Bildung und lokales Engagement.
Prof. Dr. Martina Keller
UmweltsoziologinErforscht gesellschaftliche Reaktionen auf Krisen und Risikokommunikation.
Dr. Noah Frei
SozialpsychologeSpezialisiert auf Reaktionen auf Unsicherheit, Gefahren und Warnbotschaften.
Dr. sc. ETH Laura Bühler
HydrologinBeschäftigt sich mit gesellschaftlichen Folgen von Trockenheit, Niederschlag und Veränderungen im Wasserhaushalt.
Dr. Eva Meier
SprachwissenschaftlerinAnalysiert die Sprache öffentlicher Debatten, Informationskampagnen und institutioneller Kommunikation.
Dr. Jan Widmer
DatenanalystEntwickelt Visualisierungen und Darstellungsformen für komplexe wissenschaftliche Daten.
Nina Graf
WissenschaftsjournalistinAutorin von Reportagen über die Beziehung zwischen Mensch und Umwelt.
Marco Steiner
Stratege für InformationskampagnenEntwickelt Informationskampagnen und Beteiligungsformate für lokale Gemeinschaften.
Sarah Imhof
Fachperson für UmweltbildungEntwickelt Programme für Schulen, Lehrpersonen und junge Zielgruppen.
Daniel Aebischer
ModeratorModeriert die Hauptbühne und Gespräche mit dem Publikum.
Organisatorische Informationen
Alles Wichtige vor der Anreise
Alle wichtigen Angaben stehen an einem Ort, damit sie nicht in mehreren Abschnitten gesucht werden müssen.
In der Gebühr enthalten
- Teilnahme an allen Referaten und Debatten,
- Teilnahme an den gewählten Labors,
- digitale Unterlagen,
- Kaffeepausen und Mittagessen,
- Abendessen am Samstag,
- digitale Teilnahmebestätigung.
Check-in vor Ort
- Freitag, 19. März, von 18.00 bis 20.00 Uhr,
- Samstag, 20. März, von 08.00 bis 09.00 Uhr,
- Sonntag, 21. März, von 08.30 bis 09.00 Uhr.
Adresse
Seminarhotel Bocken, Bockenweg 4, 8810 Horgen.
Verpflegung und Ernährungsbedürfnisse
Das Grundmenü ist vegetarisch. Allergien und weitere Ernährungsbedürfnisse müssen im Anmeldeformular angegeben werden.
Barrierefreiheit
Personen mit Unterstützungsbedarf beschreiben ihre Bedürfnisse bei der Anmeldung. Das Veranstaltungsbüro klärt anschliessend die verfügbaren Lösungen.
Häufige Fragen
Antworten vor der Anmeldung
Diese Angaben zeigen schnell, ob die gewünschte Teilnahmeform möglich ist.
Kann ich nur an einem Tag teilnehmen?
Muss ich das Labor im Voraus wählen?
Können Gäste während der Debatten Fragen stellen?
Werden die Präsentationen nach dem Forum bereitgestellt?
Wird die Veranstaltung übertragen?
Erhalte ich eine Teilnahmebestätigung?
Kontakt und Anmeldung
Haben Sie vor der Anreise eine Frage?
Das Veranstaltungsbüro beantwortet Fragen zu Anmeldung, Programm, Barrierefreiheit, Verpflegung und Teilnahme an einzelnen Tagen.
Veranstaltungsbüro
E-Mail: kontakt@umweltforum-horgen.ch
Telefon: +41 44 555 31 80
Kontaktzeiten: Montag bis Freitag, 09.00 bis 16.00 Uhr
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